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Buchpräsentation „Zur Frühgeschichte von Chemnitz und zum Westerzgebirge von 800 bis 1200 n. Chr.“

Veranstaltungsdatum: 

02. Dezember 2025 
– 18:00  Uhr

Veranstaltungsort: 

Staatsarchiv Chemnitz, Elsasser Straße 8, 09120 Chemnitz

Eröffnung: 

Jörn Richter

Veranstaltungsinformation:

Die Frühgeschichtsforschung hat für Chemnitz und sein Umland bisher Ergebnisse seit dem 10./11. Jahrhundert ausgewiesen. In den letzten Jahren ist sehr gründlich zur Geschichte von Chemnitz gearbeitet und berichtet worden:
Die Archäologie hat einen ausführlichen Überblick zu den vorliegenden Forschungsresultaten geboten mit dem Ergebnis, dass es vor 1180 keine Bebauungsspuren gibt. Ein völlig einsamer Töpfchen-Fund mit Hinweis auf Mitte des 12. Jahrhunderts aus dem Areal Theater-Straße/Innere Klosterstraße wird angeführt.
Besiedlungsgeschichte, Kirchengeschichte und Landesgeschichte nahmen 2018 das Jubiläum zur 875-Jahr-Feier der Ersterwähnung des locus kameniz dictus zum Anlass, den gewonnenen Erkenntnisstand zusammenfassend und interdisziplinär darzulegen. Archäologische und baugeschichtliche Befunde sowie weitere Gesichtspunkte fanden eine Auswertung.
Auf dieser soliden Basis unternimmt der Linguist Karlheinz Hengst einige weitere Rückblicke in die Frühzeit des heutigen Erzgebirges und Südwest-Sachsens. Mehr Informationen zum Buch unter Heimatland-Sachsen.de

Eine Veranstaltung des Verlag Heimatland Sachsen in Kooperation mit der Staatsarchiv Chemnitz.
Eintritt frei.
Rückblick Der Verlag Heimatland Sachsen und der Chemnitzer Geschichtsverein luden am heutigen Abend in die Räume des Sächsischen Staatsarchivs, Staatsarchiv Chemnitz ein, um die neue Publikation von Prof. Dr. Karlheinz Hengst vorzustellen. Der Autor hielt vor mehr als 40 Besuchern einen spannenden Vortrag aus seiner Forschung als Sprachwissenschaftler im Gebiet der Sprachkontaktforschung in der Region Chemnitz. Er legte dar, wie die slawischen Namensgebungen fast wie archäologische Funde zum Vorschein kamen, indem er Schicht für Schicht der Sprachentwicklung aufdeckte. Er nahm die Teilnehmer mit entlang der Handels und Gehwege der Region, an denen slawische Niederlassungen entstanden, was er aufgrund der Namensforschung aufdecken konnte.
Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, kann online über www.heimatland-sachsen oder beim Geschichtsverein gekauft werden.