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Publikation

Die Arbeiter- und Industriestadt Chemnitz sieht sich gern als Ort der Pragmatiker. Da bedarf es manchmal eines Anstoßes von außen, um sich dessen gewahr zu werden, dass diese Stadt schon immer auch Kunst, Kultur und Wissenschaft beheimatet hat. Die Wahl zur Kulturhauptstadt Europas 2025 war ein solcher Anstoß. Der aktuelle Band der Mitteilungen des Chemnitzer Geschichtsvereins beleuchtet verschiedene Aspekte dieses Themenfeldes zwischen Pragmatismus, Kreativität und Forscherdrang.
Der Architekt und Historiker Norbert Engst beschreibt in diesem Buch die ganzheitliche Strategie zur Weiterentwicklung dieses Wohngiganten. Ein Prozess, der eine Transformation auf städtebaulicher, architektonischer und sozialer Ebene bewirkte.
In 34 Beiträgen schildern Chemnitzer Bürger auf 215 Seiten eigene Erlebnisse, Erfahrungen und Episoden aus der Geschichte der Stadt Chemnitz für alle, die sich für unsere Stadt und das, was hier in den letzten Jahrzehnten passiert ist, interessieren.
In diesem Band wird Migration als alltägliches Gesellschaftsphänomen in allen Epochen der Menschheit illustriert. Die Themen reichen vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart und geben einen besonderen Einblick in die 875-jährige Geschichte der Stadt Chemnitz.
Was prägte Chemnitz? Der bronzene Karl-Marx-Kopf, der Eiskunstlauf, alte Fabriken mit ihren Schornsteinen? Lokale, in denen die Chemnitzerinnen und Chemnitzer das Tanzbein geschwungen haben? Erlebnisse machen Geschichte greifbar. Und erst recht, wenn eine Story aus alter Zeit so spannend ist, dass sie Neugier weckt — wie ein Mordfall auf dem Kaßberg.
Beiträge von dem Kolloquium aus Anlass des 250. Geburtstages von Carl Gottlieb Irmscher in der Volksbank Chemnitz eG am 6. September 2013
Schüler und Studenten untersuchten im Rahmen des Wolfgang-Weidlich-Wettbewerbes die Geschichte von Chemnitz und seinem Umland. Dabei wurde eine Menge Wissenswertes ans Licht gebracht.
Mit dem vorliegenden Band setzte der Chemnitzer Geschichtsverein seine vor zehn Jahren begonnene Reihe fort. In 39 Beiträgen teilen die Autorinnen und Autoren dem Leser ihre Lebenserinnerungen und -erfahrungen mit. Dabei werden Ereignisse vom Beginn des vorigen Jahrhunderts bis in unsere Zeit aufgearbeitet: Weimarer Republik, Schüler- und Jugendzeit vor dem Zweiten Weltkrieg, Krieg und Nachkriegszeit, Leben in der DDR und letztlich auch Ereignisse nach 1990.
Der Band versammelt elf Biographien von Persönlichkeiten, unter denen Carlowitz und Winklhofer wohl zu den bekanntesten gehören. Ihr Wirken auf den Gebieten von Industrie, Kultur, Architektur, Politik und Kirche hat ihnen einen bleibenden Platz in der Chemnitzer Geschichte gesichert.
Der Autor Eberhard Hübsch ist ein viel gefragter Experte der Chemnitzer Militärgeschichte. Dieser Band vereinigt einer seiner wichtigsten Beiträge, darunter seien ausführliche Chronik des Kriegsendes 1945. Um den Ablauf der damaligen Ereignisse herauszufinden, hat er zahlreiche Originaldokumente und Zeitzeugenberichte ausgewertet.