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Zur Frühgeschichte von Chemnitz

Ein Vortrag von: 

Prof. Dr. Karlheinz Hengst, Chemnitz

Veranstaltungsdatum: 

05. November 2026 
– 18:00  Uhr

Veranstaltungsort: 

dastietz, Vortragssaal Stadtbibliothek, Moritzstr. 20

Veranstaltungsinformation:

Das Erzgebirge und sein Vorland als das zuletzt besiedelte große Territorium zwischen den beiden Mulde-Flüssen stehen im Blickfeld.
Archäologischer Befund und sprachgeschichtliche Zeugen werden genutzt, um das bisher als völlig menschenfeindlich und unbewohnt geltende Gebiet im Norden und Süden von Chemnitz bis zum Gebirgskamm im Frühmittelalter als bereits „frequentiertes Reiseland“ zu erkennen. Thema sind die Resilienz der ersten Bewohner gegenüber den Erschwernissen in den Wald- und Gebirgsregionen der damaligen Zeit sowie Nachhaltigkeit, Strukturwandel und Transformation im 12. Jahrhundert.
Rückblick Der Verlag Heimatland Sachsen und der Chemnitzer Geschichtsverein luden am heutigen Abend in die Räume des Sächsischen Staatsarchivs, Staatsarchiv Chemnitz ein, um die neue Publikation von Prof. Dr. Karlheinz Hengst vorzustellen. Der Autor hielt vor mehr als 40 Besuchern einen spannenden Vortrag aus seiner Forschung als Sprachwissenschaftler im Gebiet der Sprachkontaktforschung in der Region Chemnitz. Er legte dar, wie die slawischen Namensgebungen fast wie archäologische Funde zum Vorschein kamen, indem er Schicht für Schicht der Sprachentwicklung aufdeckte. Er nahm die Teilnehmer mit entlang der Handels und Gehwege der Region, an denen slawische Niederlassungen entstanden, was er aufgrund der Namensforschung aufdecken konnte.
Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, kann online über www.heimatland-sachsen oder beim Geschichtsverein gekauft werden.