Vortrag „Ottilias Bücher“ und Besuch der Ausstellung „Eine Bergparade…“
Ein Vortrag von:
Andrea Kramarczyk
Veranstaltungsdatum:
29. Januar 2026
– 16:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Schloßbergmuseum, Schloßberg 12
Veranstaltungsinformation:
Ottilias Bücher
Barbara Uthmanns Mutter Ottilia stammt aus der bedeutenden Chemnitzer Familie Arnold. Sie heiratete im Jahr 1510 den Elterleiner Hammerherrn Heinrich von Elterlein, der später Annaberg Bergzehntner wurde und selbst erfolgreich Bergbau betrieb. Die Stadt Chemnitz und ihr Umfeld sind vielfältig verwoben mit der Geschichte der Montanregion Erzgebirge.
Die Ausstellung „EINE BERGPARADE. Zwölf Personen der erzgebirgischen Bergbauregion“, welche noch bis zum 22.02.2026 in den Kunstsammlungen Chemnitz – Schloßbergmuseum zu sehen sein wird, widmet sich diesem Thema mit persönlichen Perspektiven. Die zwölf Personen aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sind ein Astronomieprofessor, ein Bergbeamter, ein Maler, eine Münzmeistergattin, ein Sachverständiger, eine Stifterin, ein Hüttenunternehmer, ein Naturforscher, eine Chemikerin, ein adliger Oberhauptmann, ein Forstexperte und ein Metallurge. Viele von ihnen waren miteinander bekannt bis verwandt. Ottilia, die Stifterin, war verschwägert mit Georgius Agricola, dessen Bergbaulehrbuch „De Re metallica“ sie gleich nach Erscheinen im lateinischen Original besaß und 1557 im eigenen Namen binden ließ, um es der Annaberger Lateinschule zu stiften. Das Exemplar ist ausgestellt.
Gruppeneintritt pro Person 5 Euro
Barbara Uthmanns Mutter Ottilia stammt aus der bedeutenden Chemnitzer Familie Arnold. Sie heiratete im Jahr 1510 den Elterleiner Hammerherrn Heinrich von Elterlein, der später Annaberg Bergzehntner wurde und selbst erfolgreich Bergbau betrieb. Die Stadt Chemnitz und ihr Umfeld sind vielfältig verwoben mit der Geschichte der Montanregion Erzgebirge.
Die Ausstellung „EINE BERGPARADE. Zwölf Personen der erzgebirgischen Bergbauregion“, welche noch bis zum 22.02.2026 in den Kunstsammlungen Chemnitz – Schloßbergmuseum zu sehen sein wird, widmet sich diesem Thema mit persönlichen Perspektiven. Die zwölf Personen aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sind ein Astronomieprofessor, ein Bergbeamter, ein Maler, eine Münzmeistergattin, ein Sachverständiger, eine Stifterin, ein Hüttenunternehmer, ein Naturforscher, eine Chemikerin, ein adliger Oberhauptmann, ein Forstexperte und ein Metallurge. Viele von ihnen waren miteinander bekannt bis verwandt. Ottilia, die Stifterin, war verschwägert mit Georgius Agricola, dessen Bergbaulehrbuch „De Re metallica“ sie gleich nach Erscheinen im lateinischen Original besaß und 1557 im eigenen Namen binden ließ, um es der Annaberger Lateinschule zu stiften. Das Exemplar ist ausgestellt.
Gruppeneintritt pro Person 5 Euro




