Die Lungenheilstätte Borna und der Kampf gegen die Schwindsucht
Ein Vortrag von:
Roger Schütze
Veranstaltungsdatum:
11. August 2025
– 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Geschäftsstelle, Franz-Mehring-Str.7
Veranstaltungsinformation:
Der Chemnitzer Geschichtsverein e. V. lädt herzlich zum nächsten Vortrag im Rahmen des Chemnitzer Geschichtsstammtisches ein. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der Lungenheilstätte in Borna, einem zentralen Projekt des Vereins zur Bekämpfung der Schwindsucht in Chemnitz und Umgebung e. V., der in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen feiert.
Die Initiative zur Gründung des Vereins ging im Jahr 1905 vom Geheimen Regierungsrat Dr. Walter Oertel aus – in einer Zeit, in der die Tuberkulose infolge der Industrialisierung zur Volkskrankheit geworden war. Gemeinsam mit dem engagierten Chemnitzer Arzt Dr. Adolf Thiele, einem leidenschaftlichen Aufklärer und Schularzt, entwickelte sich eine Bewegung, die schnell auf große Resonanz stieß. Schon 1911 zählte der Verein über 3.500 Mitglieder. Besondere Beachtung fand der Verein nicht nur durch seine Aufklärungsarbeit, sondern auch durch die Errichtung zweier bedeutender Heilstätten: Die „König Friedrich August-Erholungsstätte“ in Borna (eröffnet am 4. Mai 1911) sowie das Kinder-Walderholungsheim in Glösa. Beide Einrichtungen trugen wesentlich zur Bekämpfung der Tuberkulose bei – einer Krankheit, die im Volksmund als „schleichender Tod“ gefürchtet war.
Der Vortrag von Roger Schütze widmet sich ausschließlich der Lungenheilstätte in Borna und beleuchtet ihre Entstehung, Bedeutung und Entwicklung im historischen Kontext.
Um Voranmeldung wir gebeten!
Die Initiative zur Gründung des Vereins ging im Jahr 1905 vom Geheimen Regierungsrat Dr. Walter Oertel aus – in einer Zeit, in der die Tuberkulose infolge der Industrialisierung zur Volkskrankheit geworden war. Gemeinsam mit dem engagierten Chemnitzer Arzt Dr. Adolf Thiele, einem leidenschaftlichen Aufklärer und Schularzt, entwickelte sich eine Bewegung, die schnell auf große Resonanz stieß. Schon 1911 zählte der Verein über 3.500 Mitglieder. Besondere Beachtung fand der Verein nicht nur durch seine Aufklärungsarbeit, sondern auch durch die Errichtung zweier bedeutender Heilstätten: Die „König Friedrich August-Erholungsstätte“ in Borna (eröffnet am 4. Mai 1911) sowie das Kinder-Walderholungsheim in Glösa. Beide Einrichtungen trugen wesentlich zur Bekämpfung der Tuberkulose bei – einer Krankheit, die im Volksmund als „schleichender Tod“ gefürchtet war.
Der Vortrag von Roger Schütze widmet sich ausschließlich der Lungenheilstätte in Borna und beleuchtet ihre Entstehung, Bedeutung und Entwicklung im historischen Kontext.
Um Voranmeldung wir gebeten!




