HECKERT - Die Transformation
Das Chemnitzer Wohngebiet „Fritz Heckert“ entwickelte sich seit der Grundsteinlegung 1974 mit mehr als 32.000 Wohnungen für 92.000 Einwohner zu einer der größten Plattenbausiedlungen Ostdeutschlands. Noch 1995 hatte hier jeder dritte Chemnitzer seinen Hauptwohnsitz. Knapp 40 Prozent aller Karl-Marx-Städter Kinder waren einst hier zu Hause. Galten die Wohnungen zu DDR-Zeiten als heiß begehrt, erfuhr die Großwohnsiedlung nach 1990 einen tiefgreifenden Wandel. Die Einwohnerzahl halbierte sich. Die Gefahr, das Gebiet könnte sich zu einem sozialen Brennpunkt entwickeln, lag auf der Hand. Engagiert begann die Stadt Chemnitz zusammen mit dem Freistaat Sachsen und den Großvermietern Anfang der 2000er Jahre eine ganzheitliche Strategie zur Weiterentwicklung dieses Wohngiganten zu erarbeiten. In dem Buch beschreibt der Architekt und Historiker Norbert Engst, der bereits mehrere Publikationen über das Heckert-Gebiet vorlegte, diesen Prozess, der eine Transformation auf städtebaulicher, architektonischer und sozialer Ebene bewirkte. Brennpunkt dieses Wandels war von 2002 bis 2012 gefördert durch das „Stadtumbauprogramm Ost“ der Rückbau von 10.000 Wohnungen.
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