Kunst, Kultur und Wissenschaft
Die Arbeiter- und Industriestadt Chemnitz sieht sich gern als Ort der Pragmatiker. Da bedarf es manchmal eines Anstoßes von außen, um sich dessen gewahr zu werden, dass diese Stadt schon immer auch Kunst, Kultur und Wissenschaft beheimatet hat. Die Wahl zur Kulturhauptstadt Europas 2025 war ein solcher Anstoß. Der aktuelle Band der Mitteilungen des Chemnitzer Geschichtsvereins beleuchtet verschiedene Aspekte dieses Themenfeldes zwischen Pragmatismus, Kreativität und Forscherdrang.
Aus dem Inhalt:
Christopher Degelmann – Christian Gottlob Heyne (1729 – 1812) und seine Mutterstadt Chemnitz: Eine schwierige Beziehung
Stephan Luther – Wissenschaftlernachlässe im Universitätsarchiv Chemnitz
Manuel Schramm – Das Forschungszentrum des Werkzeugmaschinenbaus
Kai Artinger – Die „Bürgermeistergalerie“ im Neuen Rathaus von Chemnitz vom Kaiserreich bis ins „Dritte Reich“
Ralf Müller – Martha Schrag (29. August 1870 – 10. Februar 1957) – Künstlerin und erste Chemnitzer Ehrenbürgerin
Julia Eßl – Die Sammlung Heumann – Ein fast vergessener Teil der Chemnitzer Kunst- und Kulturgeschichte
Petra Koziel – Zur Geschichte des Chemnitzer Opernchores
Frieder Jentsch – Chemnitzer Porphyrtuffe im Blickwinkel von Kunst und Wissenschaft – Allerlei über diese beachtenswerten Gesteine
Werner Kaden – „Wir wollen wieder singen lernen, ein Lied des Friedens soll es sein“ – Chemnitzer Musikleben 1945 – 1953
Wolfgang Uhlmann – Verschwundene Chemnitzer Denkmäler und Skulpturen und deren Geschichte
Uwe Fiedler – Forschen, Publizieren, Ausstellen – Die Epochenprojekte der Kunstsammlungen Chemnitz – Schloßbergmuseum




