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Pixel statt Backstein

Ein Vortrag von: 

Odin A. Haller

Veranstaltungsdatum: 

11. Mai 2026 
– 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: 

Geschäftsstelle, Franz-Mehring-Str.7

Veranstaltungsinformation:

Wie sieht die Zukunft der Vergangenheit aus? Während klassische Archive Dokumente bewahren, ermöglicht die Virtual Reality (VR) heute ein völlig neues Eintauchen in längst vergangene Epochen. Der Vortrag beleuchtet, wie digitale Rekonstruktionen die Grenzen zwischen Gestern und Heute verschwimmen lassen.
Am Beispiel des ARCHIVE-Projekts wird gezeigt, wie aus trockenen Daten begehbare Welten entstehen. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Chemnitzer Mikwe: Einem Ort, der physisch kaum noch präsent ist, aber durch VR in seiner ursprünglichen Bedeutung für das jüdische Leben der Stadt wieder sichtbar gemacht wird.

  • Geschichte zum Anfassen: Die Rolle von VR in Museen und Forschung.
  • Das ARCHIVE-Konzept: Interdisziplinäre Wege der digitalen Bewahrung.
  • Die virtuelle Mikwe: Rekonstruktion eines verlorenen Chemnitzer Kulturguts.
  • Erinnerung digital: Chancen und Herausforderungen für die Stadtgeschichte.
  • Projekte: Möglichkeiten im Umgang für den Geschichtsverein. Erfahren Sie, wie moderne Technik dabei hilft, das historische Erbe von Chemnitz nicht nur zu verstehen, sondern hautnah zu erleben.

    Interessierte sind herzlich eingeladen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Am Donnerstag, dem 12. März 2026, fand in der Geschäftsstelle des Chemnitzer Geschichtsverein in der Franz-Mehring-Straße der 26. Geschichtsstammtisch – „Architektur in Chemnitz – ein Überblick von den Anfängen bis heute“ statt. Insgesamt 14 Personen nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Gästeführerin und Vorstandsmitglied Karin Meisel hielt den Vortrag „Architektur in Chemnitz – ein Überblick von den Anfängen bis heute“. Dabei gab sie einen anschaulichen Überblick über die Bau- und Architekturgeschichte der Stadt Chemnitz – von den mittelalterlichen Anfängen über die Zeit der Industrialisierung und die architektonischen Entwicklungen der Moderne bis hin zu den Veränderungen des Stadtbildes nach 1990.

Anhand ausgewählter Beispiele stellte sie prägende Architekten, typische Baustile sowie wichtige Bauphasen der Stadtentwicklung vor und ordnete diese in ihren jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontext ein. Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zu Fragen und zu einem lebhaften Austausch über einzelne Gebäude und Quartiere der Stadt.

Der Chemnitzer Geschichtsverein bedankt sich herzlich bei Karin Meisel für den informativen und abwechslungsreichen Abend sowie bei allen Gästen für ihr Interesse.