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Pixel statt Backstein

Ein Vortrag von: 

Odin A. Haller

Veranstaltungsdatum: 

11. Mai 2026 
– 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: 

Geschäftsstelle, Franz-Mehring-Str.7

Veranstaltungsinformation:

Wie sieht die Zukunft der Vergangenheit aus? Während klassische Archive Dokumente bewahren, ermöglicht die Virtual Reality (VR) heute ein völlig neues Eintauchen in längst vergangene Epochen. Der Vortrag beleuchtet, wie digitale Rekonstruktionen die Grenzen zwischen Gestern und Heute verschwimmen lassen.
Am Beispiel des ARCHIVE-Projekts wird gezeigt, wie aus trockenen Daten begehbare Welten entstehen. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Chemnitzer Mikwe: Einem Ort, der physisch kaum noch präsent ist, aber durch VR in seiner ursprünglichen Bedeutung für das jüdische Leben der Stadt wieder sichtbar gemacht wird.

  • Geschichte zum Anfassen: Die Rolle von VR in Museen und Forschung.
  • Das ARCHIVE-Konzept: Interdisziplinäre Wege der digitalen Bewahrung.
  • Die virtuelle Mikwe: Rekonstruktion eines verlorenen Chemnitzer Kulturguts.
  • Erinnerung digital: Chancen und Herausforderungen für die Stadtgeschichte.
  • Projekte: Möglichkeiten im Umgang für den Geschichtsverein. Erfahren Sie, wie moderne Technik dabei hilft, das historische Erbe von Chemnitz nicht nur zu verstehen, sondern hautnah zu erleben.

    Interessierte sind herzlich eingeladen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Mit 17 Gästen war unsere Geschäftsstelle am gestrigen Abend komplett ausgebucht.
Unter dem Titel „Pixel statt Backstein: Digitale Fenster in die Stadtgeschichte“ führte Odin A. Haller, M. A. (Chemnitzer Geschichtsverein e. V., TU Chemnitz) durch die spannenden Möglichkeiten digitaler Geschichtsvermittlung.
Im Mittelpunkt standen die Chancen von Virtual Reality und digitalen Rekonstruktionen für die historische Forschung und Erinnerungskultur. Besonders großes Interesse weckte die virtuelle Rekonstruktion der Chemnitzer Mikwe, die eindrucksvoll zeigte, wie verloren geglaubte Orte heute wieder erlebbar gemacht werden können.
Neben technischen Möglichkeiten wurden auch Fragen zur digitalen Bewahrung, zu neuen Formen des historischen Lernens sowie Perspektiven für die zukünftige Arbeit des Vereins diskutiert. Die lebhafte Gesprächsrunde im Anschluss machte deutlich, wie groß das Interesse an innovativen Zugängen zur Stadtgeschichte ist.
 
Wir bedanken uns herzlich bei allen Gästen für den gelungenen Abend und das große Interesse!