Johannisvorstadt neu entdeckt – ein Stadtquartier aus archäologischer Sicht
Ein Vortrag von:
Nicole Eichhorn und Peter Hiptmair
Veranstaltungsdatum:
16. April 2026
– 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac), Stefan-Heym-Platz 1
Veranstaltungsinformation:
Eine gemeinsame Veranstaltung des Chemnitzer Geschichtsvereins e.V. und der Freunde des smac e.V.
Zwischen 2021 und 2022 fanden zwei Grabungskampagnen auf dem Parkplatz zwischen der der Johanniskirche und der Augustusburger Straße statt. Angefangen bei hochmittelalterlichen Strukturen über frühneuzeitliche Befunde bis hin zu gründerzeitlichen Fundamenten und Kellern ergab sich ein eindrucksvolles Bild der Nutzung des Areals über mehrere Jahrhunderte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die damit verbundenen Zerstörungen prägten das Stadtbild nachhaltig. Diese Veränderungen lassen sich auch an den ehemaligen Straßenzügen und der früheren Bebauung der Johannisvorstadt nachvollziehen. Die interessantesten Strukturen und Funde, die sich während der archäologischen Tätigkeiten nachweisen ließen, werden von den Grabungsverantwortlichen vorgestellt.
Zwischen 2021 und 2022 fanden zwei Grabungskampagnen auf dem Parkplatz zwischen der der Johanniskirche und der Augustusburger Straße statt. Angefangen bei hochmittelalterlichen Strukturen über frühneuzeitliche Befunde bis hin zu gründerzeitlichen Fundamenten und Kellern ergab sich ein eindrucksvolles Bild der Nutzung des Areals über mehrere Jahrhunderte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die damit verbundenen Zerstörungen prägten das Stadtbild nachhaltig. Diese Veränderungen lassen sich auch an den ehemaligen Straßenzügen und der früheren Bebauung der Johannisvorstadt nachvollziehen. Die interessantesten Strukturen und Funde, die sich während der archäologischen Tätigkeiten nachweisen ließen, werden von den Grabungsverantwortlichen vorgestellt.
Rückblick
Der Verlag Heimatland Sachsen und der Chemnitzer Geschichtsverein luden am heutigen Abend in die Räume des Sächsischen Staatsarchivs, Staatsarchiv Chemnitz ein, um die neue Publikation von Prof. Dr. Karlheinz Hengst vorzustellen. Der Autor hielt vor mehr als 40 Besuchern einen spannenden Vortrag aus seiner Forschung als Sprachwissenschaftler im Gebiet der Sprachkontaktforschung in der Region Chemnitz. Er legte dar, wie die slawischen Namensgebungen fast wie archäologische Funde zum Vorschein kamen, indem er Schicht für Schicht der Sprachentwicklung aufdeckte. Er nahm die Teilnehmer mit entlang der Handels und Gehwege der Region, an denen slawische Niederlassungen entstanden, was er aufgrund der Namensforschung aufdecken konnte.
Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, kann online über www.heimatland-sachsen oder beim Geschichtsverein gekauft werden.
Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, kann online über www.heimatland-sachsen oder beim Geschichtsverein gekauft werden.




