Fordistische Architektur in Chemnitz am Beispiel von Erich Basarke
Ein Vortrag von:
Jan Weise
Veranstaltungsdatum:
21. Mai 2026
– 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Sächsisches Staatsarchiv, Elsasser Str. 8, 09120 Chemnitz
Veranstaltungsinformation:
Der Fordismus, jene neue Form industrieller Warenproduktion am Anfang des 20. Jahrhunderts, manifestierte sich in der Industriestadt Chemnitz an vielen Stellen. In der Massenproduktion selbst, im Konsumverhalten und natürlich im Stadtbild lassen
sich die Auswirkungen bis heute erkennen.
Der Architekt Erich Basarke fällt hierbei als besonders produktiv auf. In der westpreußischen Provinz geboren, studierte er in Dresden und arbeitet unter Richard Möbius im Chemnitzer Hochbauamt, bevor er gemeinsam mit Alfred Zapp ein Architekturbüro gründete.
Doch auch Zapp & Basarke kopierten nicht die rein funktionalen Baukörper ihrer amerikanischen Kollegen. Das Zusammenspiel von Form und Funktion sollte nicht nur am Bauhaus, sondern auch in Chemnitz den entscheidenden Unterschied machen. Der Conti-Bau der Wanderer Werke und der Uhrenturm des Wirkmaschinenbaus von Schubert & Salzer bilden hier nur zwei prägnante Beispiele.
In seinem Vortrag möchte Jan Weiße die Vielzahl der Gebäude, die uns Erich Basarke hinterlassen hat in den Kontext seiner Zeit setzen und erklären, wieso moderne industrielle Produktionsweisen ohne die dazugehörige Architektur nicht denkbar gewesen wäre.
Damit möchte er zum 85. Todestag des Architekten zeigen, in welch gewaltigem Umfang er die Industriestadt Chemnitz weit über seine Zeit hinaus geprägt hat.
Bild: Wanderer Werke, Conti Bau, Foto von Hans-Christian Schink in Industriearchitektur in Chemnitz, Hrsg. Deutscher Werkbund Sachsen, Leipzig, 1995
Der Architekt Erich Basarke fällt hierbei als besonders produktiv auf. In der westpreußischen Provinz geboren, studierte er in Dresden und arbeitet unter Richard Möbius im Chemnitzer Hochbauamt, bevor er gemeinsam mit Alfred Zapp ein Architekturbüro gründete.
Doch auch Zapp & Basarke kopierten nicht die rein funktionalen Baukörper ihrer amerikanischen Kollegen. Das Zusammenspiel von Form und Funktion sollte nicht nur am Bauhaus, sondern auch in Chemnitz den entscheidenden Unterschied machen. Der Conti-Bau der Wanderer Werke und der Uhrenturm des Wirkmaschinenbaus von Schubert & Salzer bilden hier nur zwei prägnante Beispiele.
In seinem Vortrag möchte Jan Weiße die Vielzahl der Gebäude, die uns Erich Basarke hinterlassen hat in den Kontext seiner Zeit setzen und erklären, wieso moderne industrielle Produktionsweisen ohne die dazugehörige Architektur nicht denkbar gewesen wäre.
Damit möchte er zum 85. Todestag des Architekten zeigen, in welch gewaltigem Umfang er die Industriestadt Chemnitz weit über seine Zeit hinaus geprägt hat.
Bild: Wanderer Werke, Conti Bau, Foto von Hans-Christian Schink in Industriearchitektur in Chemnitz, Hrsg. Deutscher Werkbund Sachsen, Leipzig, 1995
Rückblick
Der Verlag Heimatland Sachsen und der Chemnitzer Geschichtsverein luden am heutigen Abend in die Räume des Sächsischen Staatsarchivs, Staatsarchiv Chemnitz ein, um die neue Publikation von Prof. Dr. Karlheinz Hengst vorzustellen. Der Autor hielt vor mehr als 40 Besuchern einen spannenden Vortrag aus seiner Forschung als Sprachwissenschaftler im Gebiet der Sprachkontaktforschung in der Region Chemnitz. Er legte dar, wie die slawischen Namensgebungen fast wie archäologische Funde zum Vorschein kamen, indem er Schicht für Schicht der Sprachentwicklung aufdeckte. Er nahm die Teilnehmer mit entlang der Handels und Gehwege der Region, an denen slawische Niederlassungen entstanden, was er aufgrund der Namensforschung aufdecken konnte.
Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, kann online über www.heimatland-sachsen oder beim Geschichtsverein gekauft werden.
Das Buch ist ab sofort im Buchhandel, kann online über www.heimatland-sachsen oder beim Geschichtsverein gekauft werden.




